| Biografie: | |
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Künstlerin und Illustratorin Stephanie Levy, geboren in Memphis, Tennessee, USA, studierte
Kunst an der University of Tennessee, Knoxville, USA und an der Universität der Künste Berlin,
wo sie ihre Bachelor of Fine Arts und Master of Arts Abschlüsse erwarb.
Nach mehreren Aufenthalten und Reisen in Europa wohnt Stephanie seit 2005 mit ihrem Ehemann
und ihren zwei Töchtern in München. Die Arbeiten von Stephanie Levy sind in zahlreichen Galerien und Kulturinstitutionen in Deutschland und im Ausland ausgestellt worden. Ihre Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen in Europa, Nordamerika, Australien, Hongkong und Japan. |
| Über die Arbeiten: | |
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Die Hauptmotive meiner Arbeiten sind Interieurs. Ich sammele Abbildungen aus allen
möglichen Quellen, von IKEA Kataloge bis alte Schöner Wohnen Zeitschriften.
Ich betrachte die Bilder als "fiktive Interieurs," denn die meisten fotografierten Interieurs
zeigen Räume in denen keiner tatsächlich wohnt. In meinen Collagen und meiner Malerei verwende ich ein breites Spektrum von Materialien, wie z.B. japanische Papiere und Blattgold. Die Bildträger bestehen aus handgeschöpftem Papier, Holz oder Leinwand. Jedes Bild ist ein Unikat. Oft bin ich gefragt worden warum ich mich so sehr für das Thema Interieurs interessiere. Ein wesentlicher Grund für meine Faszination an diesem Thema liegt in meiner persönlichen Geschichte. Mein Großvater war in vierter Generation ein Nachkomme irischer Zimmermänner. Ich bin in einem Haus aufgewachsen, dessen Pläne er entwarf und selbst baute. Eine beliebte Aktivität meiner Familie war es, am Esstisch zu sitzen und Hauspläne von imaginären oder "fiktiven" Häusern zu zeichnen. Als Kind dachte ich, dass dies ein typisches Verhalten sei, dass jede Familie endlose Variationen ihrer Traumhäuser entwerfen würde. Erst als Erwachsene begriff ich, dass dieses Verhalten außergewöhnlich war. Nachdem die Zimmermänner aus meiner Familie über Generationen bewohnbare Häuser geplant und gebaut haben, erschaffe ich nun als Künstlerin fiktive Räumlichkeiten. |